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2011 - Allerschutzheiligen – Imps außer Rand und Band! (13.10.2011)

Aus Square Enix Heavens: Final Fantasy XIV Wiki
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Oliver Gutfreund lässt seinen scharfen Blick wieder für den „Raben“ über alle Wipfel des Finsterwalds schweifen. Was geht in den dunklen Ecken Gridanias vor sich? Was bedeutet das Schutzheiligenfest für die normale Bevölkerung? Hier ist alles, was der informierte Bürger dazu wissen muss.

Jagd auf die durchgedrehten Imps

Sankt Daniffen, Sankt Randolfe, Sankt Llafymae und die übrigen Heiligen: mit ihren edlen Taten, ihrem reinen Herzen stehen sie den Zwölf am nächsten von allen Sterblichen. Nach ihrem Tod heiliggesprochen werden sie seither als Musterbild der Tugend und selbstlose Beschützer geehrt. Niemandem dürfte ihr Antlitz vertrauter sein als den Abenteurern, denn die Heiligen sind farbenprächtig als Kristallmosaik auf sämtlichen Freibriefen wiedergegeben.

An sich haben sich die Heiligen einer klaren Aufgabe angenommen: Leib und Leben der Eorzäer vor bösen Mächten zu schützen. Doch es gibt eine Zeit im Jahreslauf, während der wir dem Dunkel schutzlos ausgeliefert sind, ein Spatium von etwa drei Wochen ohne Netz und doppelten Boden. Der Mythos spricht davon, dass die Heiligen da bei den Zwölf zu Gast seien und ihre Arbeit kurz niederlegten, es soll ein rauschendes Gelage zu Ehren derer sein, die ansonsten Eorzea behüten. Und wir, links liegengelassen, flehen zu den ausgelassen Feiernden, doch wieder ihres Amtes zu walten. Das ist es, was wir Allerschutzheiligen machen – flehen, nicht feiern. Bitten, nicht ehren. Denn sind die Heiligen aus dem Haus, tanzen die Dämonen auf dem Dach. Düstere Wesen aller Gattungen machen sich die Lage zunutze, in der Dämmerung aus ihren Verstecken zu kriechen und sich in die besiedelten Gebiete zu vorzuwagen. Den Bürgern bleibt nichts übrig, als sich nach bestem Vermögen in den eigenen vier Wänden zu verbarrikadieren, auf dass die Kreaturen in andere, leichter zu erobernde Behausungen eindringen mögen – oder unverrichteter Dinge abziehen.

Ob in dieser Zeit tatsächlich mehr Monster die Städte gefährden, bleibt Auslegungssache, doch die Gewohnheit, sich zurückzuziehen, festigte sich schon bald zum Brauch und wurde in den Städten kaum mehr hinterfragt. Manche nutzten die abergläubische Überlieferung auch als willkommene Ausrede, früher Feierabend zu machen. Faulheit oder doch Feigheit – was es bei den Stadtwachen war, wissen wir nicht, doch wie gerade publik wurde, haben wir einen brandaktuellen Skandal: Noch vor Einbruch der Dunkelheit haben sich sämtliche Stadtwachen von ihren Posten in den Verliesen entfernt und spazierten in in aller Seelenruhe nach Hause. Die Gelegenheit für eine Horde eingekerkerter Imps. Unbeaufsichtigt konnten sie sich befreien und dank ihrer Fähigkeit zur Gestaltwandlung laufen sie nun getarnt als unverdächtige Bürger völlig ungehindert in den Städten herum. Mit der wiedergewonnenen Freiheit wissen sie anscheinend nichts Besseres anzufangen als mit Passanten ihre Späße zu treiben. Wer sie anspricht, den konfrontieren sie mit willkürlichen Quizfragen, und macht man sich die Mühe zu antworten, so wird man mit Kürbiskeksen „belohnt“. Ein Zeichen geistiger Verwirrung nach so langer Zeit in Haft? Nein, das Ganze ist ein Spiel, das die Flügelgnome der Abenteurergilde aufgezwungen haben. Sie versprechen in frecher Anmaßung, freiwillig in ihre Zellen zurückzukehren, falls die Abenteurergilde ihnen bis zum Stichtag des Schutzheiligenfests genug der Kürbiskekse abringen kann. Die Gilde, deren Fahrlässigkeit die Imps erst freikommen ließ, ist natürlich verzweifelt bemüht, ihre Ex-Häftlinge wieder hinter Schloss und Riegel zu bekommen – und spielt das Spielchen mit, statt die übermütigen Gnome einfach zu ergreifen. Wo soll das enden?


Auf jeden Fall wird die Hilfe aller willigen Abenteurer nötig sein, und Sammelstellen für Kürbiskekse wurden bereits eingerichtet. Besetzt sind sie von den Imp-Beauftragten der Abenteurergilde, die in allen drei Städten postiert sind. Als Belohnung für die Hilfe winkt den Abenteurern eine traditionelle Kopfbedeckung, nämlich nach alter Überlieferung dämonisch geschnitzte Kürbisköpfe. Bleibt nur zu hoffen, dass die Abenteurergilde mit ihrer Strategie richtig liegt und nicht die Bevölkerung unnötig gefährdet. Denn auch wenn die Imps wie kindische Scherzkekse wirken, wer weiß, ob mit ihnen wirklich zu spaßen ist. Wer der Abenteurergilde helfen will, muss also auf sein eigenes Urteil vertrauen.

Oliver Gutfreund

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Veranstaltungszeitraum

19. 10.2011 (Di) 8:00 – 1. 11. 2011 (Di) 15:00 (GMT)


Allerschutzheiligen

Während des Veranstaltungszeitraums werden an den unten genannten Orten Imp-Beauftragte der Abenteurergilde mit ihrer extravaganten Kopfbedeckung bereitstehen. Neugierig? Dann solltet ihr sie auf jeden Fall ansprechen!

Aufenthaltsort der Imp-Beauftragten:


Limsa Lominsa (Obere Decks)

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Gridania

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Ul’dah (Ebene der Händler)

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